Buchbeschreibung
Der Kleine Münsterländer Vorstehhund Heidewachtel - Spion
Zuchtgeschichtliches in Bild und Wort von 1867 – 1945
Im Strudel beider Weltkriege und der nach 1945 zwangsweise einsetzenden Völker-wanderung gingen viele Unterlagen verloren, die aus züchterischen und jagdkulturellen Gründen für die gegenwärtige Zucht von entscheidender Bedeutung sind. Dennoch gelang es in jahrelanger und mühevoller Arbeit, eine Fülle von aufschlussreichen Berichten und viele bisher nicht veröffentlichte Bilder ausfindig zu machen.
Durch die Erschließung neuer Quellen wird die bisherige lückenhafte und widersprüchlich dargestellte Geschichte des KlM geklärt. Es entstand ein einmaliges Dokument von hohen Werten, die der Vergangenheit entrissen wurden und ein Stück Geschichte Europas und des Jagdgebrauchshundes ist.
Das älteste Zeugnis eines KlM ist das Bild des im Jahre 1867 gewölften " Caro ". Von den 18 zuerst im Zuchtbuch erfassten KlM werden 15 im Bild gezeigt und elf von zwölf Kindern der Hertha von Loburg 4, der Stammutter der Zucht. Anhand von Bildern späterer Generationen - oft viele Geschwister - wird anschaulich dargestellt, wie die Rasse sich in Figur und Farbe entwickelte. Diese Bilder stammen aus allen Bundesländern, Ost- und Westpreußen, Danzig, Pommern, Schlesien, Sudetenland, Böhmen, Mähren, Österreich, USA und China. Berichtet wird auch über die Jagdsuche der KlM im Jahre 1913 und über Freud und Leid des schlesischen Züchters Freiherr von Bischoffshausen mit seiner " Minka ".
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